Kruppsche Nachtscheinanlage
Kruppsche Nachtscheinanlage

Die Idee einer musealen Erschließung

In den Jahren 2013 und 2014 wurde die Bunkeranlage unter Aspekten der Denkmalpflege für Besucher museal erschlossen. Dieser Aufgabe hat sich eine kleine Interessengemeinschaft angenommen, die sich um die ehrenamtlichen LVR-Boden-denkmalpfleger Erley, Lohbeck und Polkläser gebildet hat. Auch hier muss nochmals die freundliche Unterstützung durch den heutigen Eigentümer hervorgehoben werden, ohne die dieses nicht möglich gewesen wäre.

 

Bisher konnten eine zeitgenössische Lichtanlage installiert und in Betrieb genommen, ein  zeitgenössischer Bunkerofen aufgestellt sowie eine passende historische Eingangstür beschafft und eingebaut werden. Ziel war es dabei, den technischen Zustand der Anlage, bezogen auf das Bauwerk selbst und seine Funktion als Leitstand einer Scheinanlage, soweit wie möglich zu komplettieren. Dabei wurde bewusst auf die Präsentation von „Militaria“ verzichtet. Im Inneren werden historische Luftbilder und Dokumente präsentiert, welche die Gesamtzusammenhänge veranschaulichen. Alle durchgeführten / noch durchzuführenden Maßnahmen sind selbstverständlich denkmalrechtlich genehmigt.

 

Einige Velberter Firmen halfen mit Sach- und Dienstleistungsspenden, weitere Sponsoren sind gerne willkommen.

 

Auf das Thema „Scheinanlage“ bezogen gibt es deutschlandweit kein weiteres Museum – zwar gibt es dokumentierende Ausstellungen, denen es aber letztendlich an Artefakten fehlt. Aufgrund des erhaltenen Leitbunkers würde ein entsprechendes Museum später doch eine gewisse Einzigartigkeit bieten.

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